OnPage Optimierung – was ist das und was gehört alles dazu?

In diesem Beitrag erfährst du, wie die OnPage Optimierung funktioniert und wie du sie bei deiner Website anwendest. ✓Bilder-SEO✓ Meta-Description

„Kann man die OnPage Optimierung nicht einfach weglassen?

Du würdest staunen, wie oft ich diese Frage schon in Beratungsgesprächen mit Neukunden gehört habe.

Das ist dann einer der seltenen Momente, in denen ich von der lockeren Working Mom zur strengen Mom mutiere.

Denn meine Antwort ist immer dieselbe – ein bestimmtes und unerbittliches Nein.

Nein, man kann OnPage Optimierung nicht einfach weglassen.

Okay, das ist vielleicht etwas irreführend formuliert.

Weglassen kannst du es natürlich schon.

Das wäre nur ausgesprochen dämlich.

Daher auch mein Mutterinstinkt, ich will dich nur schützen.

Schließlich sorgt die OnPage Optimierung dafür, dass du von deiner Zielgruppe und damit von potenziellen Neukunden gefunden wirst.

Wenn du dich also bisher noch nicht mit dem Thema beschäftigt hast, solltest du das schleunigst tun.

Und du hast Glück! Jetzt wo ich gerade in so fürsorglicher Stimmung bin, helfe ich dir dabei.

In diesem Beitrag erfährst du, wie die OnPage Optimierung funktioniert und wie du sie bei deiner Website anwendest. 

Lass uns direkt starten:

Warum du für deine Website unbedingt die OnPage Optimierung einplanen solltest

Das Wort OnPage Optimierung sagt dir nichts?

Dann hast du wahrscheinlich schonmal einen Begriff gehört, der häufig im gleichen Atemzug genannt wird: die Suchmaschinenoptimierung. Oder auf Englisch Search Engine Optimization, kurz SEO.

Bei SEO geht es darum, durch spezielle Maßnahmen deine Website so zu gestalten, dass Suchmaschinen sie als relevant und nutzerfreundlich einstufen.

Je besser und konsistenter diese Methoden angewandt werden, desto höher steigt eine Homepage im Ranking der Suchergebnisse.  

Der angenehme Nebeneffekt (der eigentlich ein verkappter Haupteffekt ist): Die Reichweite deiner Website steigt und du wirst von deiner Zielgruppe leichter gefunden.

Im Grunde entscheidet also dein SEO-Konzept darüber, ob du mit deiner Homepage neue Kunden anziehst oder völlig unsichtbar bist.

Was hat das mit der OnPage Optimierung zu tun?

SEO lässt sich vereinfacht betrachtet in zwei Bereiche unterteilen.

Die OnPage Optimierung ist einer davon.

Der andere ist die OffPage Optimierung, über die ich dir in einem späteren Beitrag mal mehr erzähle.

Grob geht es bei der OffPage Optimierung aber um Aktionen, die du außerhalb deiner Website vornehmen kannst, um von Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Dazu gehört unter anderem das Setzen von Backlinks, um nur ein Stichwort zu nennen

Nun aber zur OnPage Optimierung. Wie der Name schon verrät, geht es dabei um Maßnahmen, die du direkt auf deiner Website anwenden kannst.

Die Idee dahinter ist:

  • Deine Homepage so zu gestalten, dass Besucher die für sie relevanten Inhalte schnell und übersichtlich finden können. Das Zauberwort hierfür ist
  • Das wird wiederum von den Algorithmen der Suchmaschinen registriert, wodurch diese deine Website besser einstufen. Sie steigt also in der Liste der Suchergebnisse nach oben.
  • So sorgt OnPage Optimierung langfristig für ein besseres Ranking deiner Website bei den von dir gewählten Keywords.
  • Damit erhöhst du die Klickrate und Besucherzahl deiner Homepage. Was sich dann wiederum erneut positiv auf dein Website-Ranking auswirkt. Hammer, oder?

Das Ergebnis: Mehr Besucher und damit mehr potenzielle Neukunden, die sich bei dir umschauen.

Was darauf folgt, hängt ganz von deiner Strategie und dem Aufbau deiner Internetpräsenz ab: 

  • Mehr Verkäufe,
  • Mehr Leser von deinem Blog,
  • Mehr Fans in den sozialen Medien,
  • Mehr Anmeldungen für deine Kurse oder Newsletter.

In jedem Fall sind SEO und im Speziellen die OnPage Optimierung ein Gewinn.

Jetzt verstehst du sicher auch, warum ich bei der Frage, ob sie überhaupt Sinn macht, so knallhart bin.

Mit diesen Maßnahmen kannst du eine OnPage Optimierung deiner Website durchführen

Nun, wo wir die Bedeutung der OnPage Optimierung geklärt haben, ist es Zeit für die Praxis.

Die ist ehrlich gesagt etwas komplex, denn die Algorithmen von Suchmaschinen wie Google verändern sich hinsichtlich ihrer Rankingfaktoren ständig.

Hinzu kommt, dass die Optimierung von jeder Website eine kleine Welt für sich ist, was unter anderem damit zusammenhängt, um welche Art von Homepage es sich handelt (Shopsystem, Blog, etc.), worauf sie abzielt und wie sie aufgebaut wurde. 

Es gibt allerdings ein paar allgemeingültige Maßnahmen zur OnPage Optimierung, die alle Website-Besitzer umsetzen können – und sollten!

Genau diese SEO-Aktionen stelle ich dir jetzt etwas genauer vor.

Sei aber gewarnt: Zu diesem Thema gibt es so viel zu erzählen, dass es hier den Rahmen sprengen würde. Das hier ist also „nur” eine Einführung in die wichtigsten Faktoren der OnPage Optimierung.

OnPage-Optimierung-Beispiel-Meta-Beschreibung

Die Meta-Angaben

Beginnen wir mit den Informationen über deine Homepage, die du als Webmaster Google und potenziellen Besuchern mitteilst. Das machst du, indem du für jede deiner Seiten und Unterseiten Meta-Daten angibst.

Falls dir der Begriff nichts sagt, sei beruhigt, du kennst Meta-Daten besser als du denkst. Zumindest, wenn du regelmäßig Suchmaschinen nutzt. Denn all die Suchergebnisse, die dir da so informativ aufgelistet werden, sind im Grunde Meta-Daten der jeweiligen Homepages.

Die Meta-Daten sind also eine Art Kurzzusammenfassung einer Website und beinhalten unter anderem den Titel und eine kurze Beschreibung. Erscheint deine Homepage bei einer Google-Suche, so wird die Suchmaschine automatisch der suchenden Person diese Angaben anzeigen.

Bis vor ein paar Jahren war es völlig normal, die Meta-Daten mit Keywords vollzustopfen, um höher in den Suchergebnissen gelistet zu werden. Dem hat Google allerdings mittlerweile einen Riegel vorgeschoben.

Vernachlässigen solltest du die Meta-Angaben als Aushängeschild deiner Website aber dennoch nicht. Achte also darauf, dass du für jede Haupt- und Unterseite die entsprechenden Informationen hinterlegst.

Mein Tipp: Kostenlose WordPress Plugins wie beispielsweise Yoast SEO oder Rank Math vereinfachen das Hinterlegen der Meta-Angaben ungemein.

OnPage Optimierung SEO Plugin Wordpress Rank Math

Schreibe perfekte Seitentitel

Okay, das Wort perfekt legt die Latte vielleicht ein wenig hoch. Aber der Seitentitel ist eines der entscheidenden Elemente bei der Suchmaschinenoptimierung.  

Er ist es, der uns sofort ins Auge sticht und zu einem großen Teil darüber entscheidet, ob potenzielle Besucher auf ein Suchergebnis klicken oder nicht.

Dementsprechend können lieblose und unbedachte Seitentitel, auch Title Tags genannt, deine Klickrate sabotieren.

Vermeide das, indem du:

  • Für jede deiner Seiten und Unterseiten einen individuellen Titel festlegst.
  • Die Seitentitel kurz hältst. Maximal sollte er eine Länge von 50-60 Zeichen (bzw. 550 Pixel) nicht überschreiten, damit er nicht optisch abgeschnitten wird.
  • Aussagekräftig bist. Ein Leser sollte beim ersten schnellen Lesen sofort einordnen können, welche Inhalte ihn auf der Seite erwarten.
  • Bestmöglich eines deiner Haupt-Keywords im Title Tag verwendest. Das bestärkt Besucher darin, dass sie bei dir finden, was sie suchen. Und Suchmaschinen lieben es, wenn Titel und Inhalte einer Website übereinstimmen.
  • Den Seitentitel ansprechend gestaltest. Frage dich bewusst: Würde ich selbst darauf klicken? Ist der Mehrwert für den Leser deutlich erkennbar?
  • Trotz all dieser Regeln natürlich bleibst. Das heißt, verzichte bei deinen Seitentiteln auf die Verwendung von Sonderzeichen, Füllwörtern oder das sinnlose Aneinanderreihen von Keywords.

Setze auf spannende Meta Descriptions

Die Meta Description ist der zweite elementare Bestandteil der Meta-Angaben von Websites.

Sie stellt in Kürze dar, was den Leser auf deiner Website erwartet. Idealerweise sollte sie dabei so neugierig machen, dass die Person letztlich darauf klickt und deine Homepage besucht. Ja, da ist er, der berühmt-berüchtigte Call to Action.

Im Grunde gelten für die Seitenbeschreibung die gleichen Regeln, wie schon für den Seitentitel. Fasse dich bei der Meta Description kurz, sei prägnant, verwende möglichst ein Keyword und verzichte auf Sonderzeichen sowie aufdringliche Marktschreierei (aka. Großbuchstabensalat).

Im Gegensatz zum Seitentitel hast du für die Meta Description jedoch etwas mehr Platz. Maximal kannst du bis zu 200 Zeichen (bzw. rund 900 Pixel) verwenden. Ich würde dir allerdings raten, diese Länge nicht komplett auszuschöpfen, damit der Text bei der Anzeige in den Suchergebnissen nicht abgeschnitten wird.

Besser ist daher eine Seitenbeschreibung von ca. 150 Zeichen. Willst du ganz auf Nummer sicher gehen und dich auch auf mobile Geräte mit kleineren Displays ausrichten, solltest du sogar auf 120 Zeichen reduzieren.

Mein Tipp: Nutze kostenlose Online-Tools wie den Google Meta Description Tester von totheweb oder den Meta Description Test von SEO Site Checkup zur Überprüfung deiner Meta-Angaben. 

OnPage Optimierung Test Meta Beschreibung

Strukturiere deine Inhalte mit Überschriften

Sobald deine Besucher auf dich und deine Website gestoßen sind, kommt der zweite Akt – sie müssen sich auch auf deiner Homepage zurechtfinden.

Ist dir schon einmal passiert, dass du auf ein Suchmaschinenergebnis geklickt hast und dich dann eine gefühlte Ewigkeit durch eine wirre Website wühlen musstest, bis du durch Zufall bei der gewünschten Information angekommen warst?

Dann weißt du, was ich meine. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Suchmaschinen bewerten es deshalb als äußerst positiv für das Ranking, wenn Nutzer auf einer Website schnell zu den für sie relevanten Inhalten gelangen.

In anderen Worten, du brauchst Ordnung und eine klare Struktur (ich weiß, ich weiß, da ist die strenge Mama wieder). Nur so kannst du sicherstellen, dass Besucher auf deiner Homepage ohne Hindernisse zu den Informationen gelangen, die sie suchen. 

Du liest richtig, Ordnungsfanatiker sind bei der OnPage Optimierung klar im Vorteil.

Neben einem logischen Website Aufbau ist ein wichtiger Faktor hierfür die Verwendung von Überschriften in deinen Website-Texten, sodass sich deine Besucher besser orientieren können.

Achte also bei der Erstellung deiner Inhalte darauf, diese mit Überschriften und Zwischenüberschriften zu gliedern. Im HTML kannst du hier aus einer Hierarchie von 6 Überschriften wählen.

Deine Hauptüberschrift ist die H1. Sie sollte für den Titel der Seite verwendet werden. Die Zwischenüberschriften reichen von H2 bis H6, wobei diese mit steigender Zahl an Bedeutung und Schriftgröße abnehmen.  

Verwende interne Verlinkungen

Ein weiterer Pluspunkt für die Lesbarkeit und damit die Benutzerfreundlichkeit deiner Website sind interne Links.

Damit sind Verlinkungen gemeint, die den Besucher von einem Textbaustein auf einer Seite zu einer anderen, dazu passenden Seite deiner Homepage führen.

Wichtig: Interne Verlinkungen sollten niemals willkürlich oder spamartig gesetzt werden. Das straft Google eher ab.

Die Idee dahinter ist vielmehr, deine Leser gekonnt zu den für sie wichtigen Inhalten zu leiten und ihnen Mehrwerte zu bieten. Wenn du sie richtig anwendest, vermeidest du zudem das Risiko von doppelten Inhalten.

Ein Zusatztipp: Idealerweise sollte der Anker im Text, bei dem du eine interne Verlinkung setzt, eines deiner Keywords enthalten.

Bilder-SEO

Auch wenn bisher vielleicht der Eindruck entstanden ist, geht es bei der OnPage Optimierung nicht nur um Texte.

Die Bilder, die du auf deiner Website verwendest, gehören ebenso zu den Aspekten, die über ein gutes oder schlechtes Ranking in Suchmaschinen entscheiden können.

Beachte daher bei der Nutzung von Bildern auf deiner Homepage die folgenden Regeln:

  • Verwende PNG- oder JPG-Dateien.
  • Nutze, sofern machbar, eigene Bilder und keine Stockfotos.
  • Achte auf eine gute Bildqualität (auch wenn der verpixelte 80er-Look seinen Charme hat, sind die Zeiten einfach vorbei).
  • Stelle sicher, dass die Bilddateien trotz hoher Auflösung nicht zu groß sind. Das könnte sonst die Ladezeiten beeinträchtigen.

Benenne die Dateien und füge einen Alt-Text hinzu. Bonuspunkte gibt es, wenn du dabei deine Keywords einfließen lässt. 

OnPage-Optimierung-Bilder-SEO

Vermeide doppelte, unvollständige oder fehlerhafte Inhalte

Es gibt eine grobe Faustregel für die OnPage Optimierung von Websites: Mache mit allem, was das Nutzererlebnis deiner Besucher beeinträchtigt, kurzen Prozess.

Dazu gehören beispielsweise doppelte Inhalte. Sprich, identische Texte und Bilder, die zweimal (oder noch schlimmer: mehrfach) auf deiner Website vorkommen. Wenn die gleichen Inhalte dann auch noch unter unterschiedlichen URLs zu finden sind, sieht das Google gar nicht gern.

Gleichermaßen negativ für die Rankingbewertung sind kaputte Links, die statt an das eigentliche Ziel ins virtuelle Nirvana der Fehlermeldungen führen.   

Suche gezielt nach solchen und ähnlichen Unstimmigkeiten und behebe sie. 

Jetzt bist du dran mit der OnPage Optimierung

Das war schon jede Menge Input für deine ersten Schritte bei der OnPage Optimierung deiner Website.

Damit du keinen bei der Umsetzung vergisst, habe ich sie dir noch einmal als Checkliste zusammengefasst:

  • Erstelle die Meta-Daten für jede Seite und Unterseite deiner Homepage.
  • Optimiere deine Title Tags.
  • Schreibe Meta Descriptions, die zum Klicken anregen.
  • Gliedere deine Inhalte mithilfe verschiedener Überschriften.
  • Setze interne Links.
  • Beachte auch bei deinen Bildern bestimmte SEO-Regeln.
  • Vermeide doppelte oder fehlerhafte Inhalte.

Bist du damit fertig, gibt es noch viele weitere Maßnahmen für die OnPage Optimierung deiner Website. Dazu gehören beispielsweise:

  • Die Ladezeiten der Website möglichst niedrig halten (was du unter anderem über die Wahl deines Providers und die Servererreichbarkeit steuern kannst)
  • Deine Homepage responsiv gestalten, sodass sie auch über Mobilgeräte einwandfrei abrufbar ist.
  • Den Quellcode optimieren.
  • Die SSL-Verschlüsselung der Inhalte.
  • Das Hervorheben von Wörtern in Texten durch kursive oder fette Schrift.
  • Aktualisiere und erweitere regelmäßig deine Inhalte
  • Setze auf Indexierungsmanagement und eine hohe Crawlbarkeit deiner Website.

Ich weiß, das klingt nach einem ganz schönen Batzen Arbeit.

Jedoch ist die OnPage Optimierung ein Gebiet, bei dem das Motto „Viel hilft auch viel“ wirklich stimmt.

Noch viel wichtiger als die Masse der Maßnahmen ist jedoch, dass du sie auch kontinuierlich umsetzt und deine Homepage immer wieder auf Verbesserungspotenziale überprüfst.

Ab einem gewissen Grad kann bei der OnPage Optimierung Expertenwissen ein großer Vorteil sein, um beim Kampf um die besten Google-Plätze andere Websites hinter sich zu lassen.

Aber dafür gibt es ja dann Profis, die dir gern tatkräftig unter die Arme greifen.

Und du weißt ja, wie du mich für einen virtuellen Kaffee erreichen kannst ;).

Viel Erfolg!
Deine Evi

Evi Hollmann

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Ich brenne für leidenschaftliche Unternehmerinnen, die an sich und Ihr Business glauben. Folge mir hier auf meinem Blog oder auf meinem Instagram Kanal. Ich freue mich auf deine Geschichte!

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